[Rezension] Infernale - Rhapsodie in Schwarz von Sophie Jordan



Informationen zum Buch


Verlag: Loewe
Seiten: 384
Reihe: 2 / 2
Preis: 18,95 €
Übersetzung: Ulrike Brauns
ISBN: 978-3785583692 
Originaltitel: Unleashed









Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz – ein außergewöhnliches Lesevergnügen!

Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...

Infernale – Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.
Bild- und Textquelle: Loewe





Der Mann, den ich getötet habe, lässt mir keine Ruhe.





Schon der erste Band von Infernale hat es geschafft mich komplett zu begeistern und zu fesseln. Die spannende Mischung aus Dystopie und Jugendthriller hatte es mir echt angetan. Deswegen war ich sehr gespannt und voller Erwartungen auf Band 2: Infernale - Rhapsodie in Schwarz.

Davy ist nicht mehr die Protagonistin, die man noch aus Band 1 kennt. Die schlimmen Ereignisse, die ihr Leben so schnell Kopf gestellt haben, fordern ihren Tribut. Verständlicherweise. Ich finde es aber auch schön, dass die Autorin ihre Gefühlswelt beleuchtet und zeigt, dass einen eben solche Erlebnisse verändern. So etwas lässt wohl keinen Menschen kalt.

Ich fand es schön, auch von Sean wieder zu lesen. Aber auch die neuen Charaktere, die mit Band zwei eingeführt werden, haben mich begeistert. Allen voran natürlich Caden! 

Der Schreibstil  der Autorin Sophie Jordan ist wie schon vom ersten Band gewohnt, sehr gut und flüssig. Man tut sich unglaublich leicht beim lesen. Das Cover ist ein echter Hingucker, es passt gut zu seinem Vorgänger, sticht aber auch hervor. Ein echtes Schmuckstück im Regal (Diese tolle Farbe!). Die Geschichte ist bis auf kurze Längen wirklich wieder sehr actionreich und die Autorin schafft es gekonnt, alles nochmal bis zu einem starken Finale zu treiben. 

Währenddessen entwickeln sich auch die Charaktere stetig weiter, sodass man merkt, dass auch an ihnen das Geschehen nicht spurlos vorbei geht. Davy wächst innerlich und wird zu einer Kämpferin, dieser Prozess hat mir unglaublich gefallen. Auch hier kommt die Liebe wieder nicht zu kurz, wenn auch anders, als vorher erwartet. Trotzdem hat es mir natürlich definitiv gefallen. Alles in allem, habe ich nur positive Worte für diesen Abschlussband und kann ihn Dystopieliebhabern auf jeden Fall ans Herz legen.






Der Abschluss der Dilogie konnte mich trotz kleiner Längen total überzeugen. Außerdem möchte die Autorin Sophie Jordan eine wichtige Botschaft transportieren. Für mich eine klare Leseempfehlung für diese Reihe!














Kommentare:

  1. Hallo liebe Micha,

    diese Miniserie kenne ich noch nicht, werde mich gerne aber mal etwas schlau machen..

    LG..Karin..

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  2. Hallo Micha, netter Blog und absolut cooler Font! Ein bisschen schwer zu lesen, though. Viel Glück mit der Webseite und Alles Gute!
    Thorsten J. Pattberg, Autor der Lehre vom Unterschied

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