[Lesemaus Rezension] Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski



Verlag: Oetinger
Seiten: 240
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-7891-0426-8
Alter: ab 10 Jahren




„Alle fünfzig Jahr soll das jüngste Kind dem Meister gehören auf ewig.
Und es soll von seiner Familie vergessen sein, als wäre es nie geboren.“

Zuerst glaubt Caspar noch an einen bösen Traum. In der Neujahrsnacht verschwindet sein kleiner Bruder Till spurlos, und seine Eltern können sich von einem Moment auf den nächsten nicht mehr an ihren jüngsten Sohn erinnern. Caspar findet heraus, dass ein uralter Pakt hinter dem Ganzen steckt und Till mit einigen anderen Kindern gefangen gehalten wird. Wild entschlossen macht er sich auf die Suche und gelangt schließlich nach Memoria. Doch wenn er Till retten will, muss er nicht nur gegen den geheimnisumwobenen Meister kämpfen, sondern auch gegen das Vergessen …

Bild- und Textquelle: Oetinger





Das Cover ist total spannend anzusehen, denn es macht schon große Lust aufs lesen um die ganze Geschichte die sich dahinter verbirgt aufzudecken!





Als Mutter war ich hin und hergerissen ob das Buch schon etwas für meine 7-jährige Tochter ist, aber nachdem wir auch schon den ersten Harry Potter Band zusammen gelesen haben und sie Caspar und der Meister des Vergessens" sehr gerne lesen wollte, konnte ich nichts dagegen einwenden.

Inhaltlich geht es um den Jungen Caspar. Dessen Bruder Till verschwindet eines Tages spurlos und dass sich auch seine Eltern nicht an ihn erinnern können, macht das Ganze nur noch mysteriöser. Caspar macht sich also allein auf die Suche nach seinem kleinen Bruder und erlebt nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern deckt auch ein uraltes Geheimnis auf.

Caspar ist ein mutiger und sehr sympathischer Charakter, der direkt von Anfang an fesselt. Er ist die ganze Zeit authentisch und wird für das Kind ein richtiger kleiner Held der mit Mut, Freundschaft und Liebe (zu seinem Bruder) alles schaffen kann.

Mit 240 Seiten ist das Buch nicht gerade kurz und anfänglich machte ich mir wirklich Sorgen, ob die Lesemaus am Ball bleiben würde. Aber das tat sie! Manchmal konnte ich sie gar nicht von den Seiten wegbekommen, da es so spannend war und ich immer nur ein „Nur noch eine Seite“ zu hören bekam. Aber da kann ich ihr nur Recht geben, auch für ältere Leser ist das Buch total interessant und spannend! Ich hatte viel Freude daran es mit ihr zusammen zu lesen!



Die Lesemaus meint:  
Durch die größere Schrift und die kurzen Kapitel kann man das Buch richtig schön lesen. Die Bilder am Kapitelanfang haben mir jedes Mal wieder gut gefallen und teilweise war die Geschichte so spannend, dass ich nicht anders konnte als weiter zu lesen. Ich wollte unbedingt wissen, ob Caspar seinen Bruder wieder findet und wie die Geschichte ausgeht!






„Caspar und der Meister des Vergessens“ ist ein starkes Kinderbuch, das nicht nur eine sehr spannende Geschichte liefert, sondern auch Werte wie Mut, Freundschaft und (Geschwister)-Liebe vermittelt. Wir haben es sehr gerne gelesen und können es daher auch weiter empfehlen und das nicht nur Kindern, sondern auch (junggebliebenen) Erwachsenen ;)

Psst! Falls ihr die Geschichte um Caspar nun auch lesen möchtet, dann haltet morgen unbedingt die Augen offen!





Kommentare:

  1. Hallöchen Micha =)

    Ich hab mir grad mal den Klappentext durchgelesen und ich muss zugeben, dass ich das Buch auch nicht unbedingt für meine 8-jährige Tochter ausgewählt hätte. Es klingt doch sehr düster.
    Aber ich möchte auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass sie nicht nur einseitig (pinke Bücher) liest. Etwas spannendes zwischendurch ist mal ganz gut, außerdem bin ich ja dabei =). Wir lesen meistens zusammen.
    Darüber hinaus, lesen wir gerade zusammen eine Kinderbibel und ich muss sagen, dass wahrscheinlich nicht eine einzige Kindergeschichte da draußen jemals so brutal ist wie die Geschichten aus der Bibel.
    Ich behalte das Buch mal im Auge =). Danke für die Vorstellung.

    LG
    Anja

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    1. Hi Anja,

      ich habe vorher auch erstmal mit ihr besprochen ob sie es lesen möchte. Sie ist aber sehr reif und furchtlos für ihr Alter und kam mit der Geschichte besser zurecht als ich dachte. Aber so etwas sollte man natürlich individuell entscheiden, denn jeder kennt sein Kind selbst am besten =)
      Na das glaube ich! Das ist aber auch ein großes Projekt die Kinderbibel zu lesen! =)

      Lg
      Micha

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  2. Ich habe deine Rezension in meiner verlinkt. Falls du das nicht möchtest, sage mir doch bitte kurz Bescheid! LG Verena

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