[Rezension] Eversea - Ein einziger Moment von Natasha Boyd



Verlag: Egmont LYX
Seiten: 352
Reihe: 1 / 2
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3802597435
Originaltitel: Eversea






Die zweiundzwanzigjährige Keri Ann traut ihren Augen nicht, als eines Abends der angesagte Schauspieler Jack Eversea in dem Restaurant auftaucht, in dem sie kellnert. Ihr verschlafenes Heimatstädtchen Butler Cove im Süden der USA ist so ziemlich der letzte Ort, an dem sie erwartet hätte, auf einen Hollywoodstar wie ihn zu treffen. Doch Jack hat Gründe, warum er aus L. A. geflohen ist. Und Keri Ann weiß, dass sie die Art und Weise, wie seine Nähe ihr Herz zum Rasen bringt, aus genau diesen Gründen ignorieren sollte. Denn egal wie gut die beiden sich verstehen oder wie sehr die Funken zwischen ihnen sprühen – die Welten, in denen sie leben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Und eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?
Bild- und Textquelle: Egmont LYX




Das Cover ist unscheinbar, aber sehr schön und passt gut zur Geschichte.




Du weißt, dass du im Lowcountry von South Carolina bist, wenn sich das Lenkrad deines alten roten Pick-ups von der feuchten Luft rutschig anfühlt, die Nachrichten im Radio nur davon berichten, welchen Weg der jüngste atlantische Hurrikan voraussichtlich nehmen wird, und das überfahrene tote Tier, dem du gerade noch ausweichen kannst, ein fünf Fuß langer Alligator ist.





Keri Ann lebt in dem verschlafenen Butler Cove und hält sich mehr schlecht als recht mit ihrem Kellnerjob über Wasser. Als eines Abends der Schauspieler Jack Eversea, seines Zeichens äußerst gutaussehend, vor ihr steht kann sie es kaum glauben. Da er undercover unterwegs ist und niemand wissen darf wo er ist, weil er einfach mal eine Auszeit braucht, erklärt sie sich damit einverstanden, niemandem etwas zu verraten und ihm zudem als Essenslieferantin zu helfen. Doch schnell entwickelt sich mehr zwischen den beiden...

Keri Ann ist das typische New Adult Girl. Gutaussehend, ohne es zu wissen. Immer nett und hilfsbereit. Etwas naiv... Natürlich verfällt sie dem Charme des reichen und attraktiven Jungschauspielers ohne Aussicht auf ein gemeinsames Happy End. 

Und auch Jack Eversea passt in Schema F. Wobei mir bei ihm Ecken und Kanten gefehlt haben. Er ist irgendwie der nette, sensible Typ der alles hat außer glücklich zu sein. Er war einfach nicht authentisch für mich. Auch seine Vergangenheit konnte daran nichts ändern.  

Eversea von Natasha Boyd ist ein gut geschriebener New Adult, bei dem mir das gewisse Etwas fehlt. Die Protagonisten sind ohne großen Wiedererkennungswert und wären jederzeit austauschbar, weder sie noch er haben es in mein Herz geschafft. Auch die Geschichte konnte mich nicht so ganz überzeugen. Alles in allem ist es für zwischendurch unterhaltsam, aber nicht mehr. In der Fülle der New Adults die derzeit erscheinen geht es leider unter und es gibt auch definitiv bessere. Trotzdem möchte ich Band zwei lesen und wissen wie es mit Jack und Keri Ann weiter geht.





"Eversea - Ein einziger Moment" bietet eine gewohnte New-Adult-Geschichte, schafft es aber leider nicht sich von der Masse abzuheben. Für Zwischendurch ist das Buch nicht schlecht, man verpasst aber auch nicht viel wenn man es im Regal stehen lässt. 






  • Eversea - Ein einziger Moment
  • Eversea - Und die Welt bleibt stehen (Erscheint im September)





Kommentare:

  1. Ich glaube das Buch werde ich mir dann nicht ubnedingt besorgen. Dafür habe ich dann doch zu viel liegen als es unbedingt lesen zu wollen :-).
    Ich finde leider oft, dass in diesem Bereich Stereotypen an der Tagesordnung stehen. Sie sind irgendwie immer alle gleich :-(.

    Liebe Grüße,
    vanessa

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    1. Hi Vanessa,

      da hast du leider recht :(

      Lg
      Micha

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  2. Guten Morgen Micha,

    das Buch habe ich auch noch im Regal stehen, aber dann werde ich denke erstmal einige andere lesen bevor dieses zum Einsatz kommt. :o)

    Liebe Grüße,
    Ruby

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    1. Hallo liebe Ruby,

      das ist eine gute Idee :D

      Lg
      Micha

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  3. Genauso erging es mir mit dem Buch auch! Hab das Buch zugeklappt und mich wenige Stunden danach schon nicht mehr an die Namen der Protagonisten erinnert. Ein Null-Acht-Fünfzehn YA Buch.
    Das Einzige was mir gut gefallen hat, war dass die Charaktere tatsächlich mal etwas älter als immer nur 16 oder 17 waren. Mal was anderes, das einem nicht so häufig über den Weg läuft :)
    Liebe Grüße,
    Hannah

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