[Rezension] Das Lied von Eis und Feuer 1: Die Herren von Winterfell von George R.R. Martin






Verlag: Blanvalet
Seiten: 576 
ISBN: 978-3442267743
Reihe: Ja








Inhalt:
Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!

Cover: 

Die Cover der Bände von „Das Lied von Eis und Feuer“ sind nicht überragend und zeigen einfach das Wappen eines der Häuser… Hier das Wappen des Hauses Stark. Ein Pluspunkt: Alle Bücher passen so gut zueinander und die Serie bleibt sich treu.


Meine Meinung:
Gleich zu Anfang: Für mich die beste Fantasy-Saga die es gibt. Wer sich so etwas ausdenkt, Respekt!
Das Buch habe ich angefangen, nachdem ich die erste Staffel der auf den Büchern basierenden Serie „Game of Thrones“ gesehen hatte. 
George Martin beschreibt alles so realistisch und bis ins kleinste Detail, dass man meint, man ist live dabei und das ganze würde gerade wirklich passieren. Auch beschönigt er nichts. Es gibt nicht die Helden, die aller Gräueltaten zum Trotz bis zum Ende überleben. Manchmal vielleicht leider, weil viele Charaktere gewinnt man richtig lieb... Und trotzdem ist es ein Meisterwerk, das man meiner Meinung nach mit nichts vergleichen kann. 
Die Geschichte beginnt zunächst in Winterfell, dem Wohnsitz und Hütern des Nordens: den Starks. Der König kommt samt Gefolge und bittet Eddard Stark als seine rechte Hand an den Hof. Zunächst will Eddard nicht, aber schließlich geht er doch und so nimmt alles seinen Lauf. Das Spiel um die Throne beginnt zunächst langsam, aber zu keiner einzigen Stelle wird es langweilig. Es werden auch immer wieder viele neue Charaktere eingeführt, die alle irgendwie interessant sind. Man möchte einfach immer wissen, wie es weiter geht. Auch ist es sehr schön, dass die Geschichte immer wieder von anderen Personen erzählt wird. Dass macht das Ganze noch spannender.
Das einzige was ich sehr schade finde, ist, dass die englischen Bücher geteilt wurden. Viel schöner wäre ein Band gewesen.
Fazit: 
Das Buch ist für alle Fantasy- und Historien-Fans eine wahre Pracht. Meiner Meinung nach sollte man sich „Das Lied von Eis und Feuer“ nicht entgehen lassen! Wer aber eine romantische, seichte oder gar eine Geschichte mit Happy-End erwartet, ist hier ganz falsch beraten. Es passiert nicht nur einmal, dass man einen Charakter über die Bände hinweg richtig lieb gewinnt und er dann lapidar auf einer Seite sterben muss (das waren öfter meine WTF Momente... kann doch nicht sein O.o)

Bewertung:



Kommentare:

  1. Meine Freundin ist soo begeistert von den Büchern und hat da auch schon fast alle zuhause stehen. Ich schleiche schon länger um die Serie herum.. Und denke, ich werde die mir mal von besagter Freundin ausleihen ;) Die Fernsehserie habe ich auch noch nie gesehen, obwohl das alles ja echt interessant klingt. Kommen da eigentlich sehr viele Charaktere vor, sodass man mit den Namen durcheinander kommt? Was hat dir besser gefallen, Bücher oder Verfilmung?

    Alles Liebe :)

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  2. Hallo Sandra,

    also es lohnt sich wirklich die Bücher zu lesen (und die Serie zu gucken). Ja, es kommen sehr, sehr viele Charaktere vor. Aber so richtig durcheinander gekommen bin ich eigentlich noch nicht, ich finde nur oder ich zumindest lese diese Bücher langsamer weil man erst alles richtig zuordnen muss. Mittlerweile sind es auch schon über 30 Ich-Erzähler und ich finde, gerade bei Staffel 2 (Serie) wird es schwieriger mitzukommen, ohne die Bücher zu kennen. Also würde ich dir ganz klar empfehlen zuerst die Bücher zu lesen und dann die Serie zu gucken. =)
    Und natürlich sind die Bücher viel besser. ^_~

    Liebe Grüße,
    Micha

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